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News
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 | Die Referenten der Workshops v. l. n. r: Antje
Mein, Vanessa Krüger und Tom Braun |
+++ Tolles Angebot mit vielen spannenden Methoden
Fachtag „Pädagogische Begleitung“ in Hannover
„Da ich selbst erst seit wenigen Monaten meinen Job im Bürgerzentrum angetreten habe, fühlte ich mich ziemlich unsicher, was „Begleitung“ heißt. Das ist jetzt aber ganz anders, ich habe alle Infos in mich aufgesogen und habe ein gutes Gefühl, dass wir beide – die Freiwillige und ich – das gemeinsam gut hinkriegen werden!“ Stimmen wie die von Michael Grzela vom Bürgerzentrum Neue Vahr Bremen gab es nach dem Fachtag „Pädagogische Begleitung“ der LKJ häufig zu hören.
Ein Jahr lang hat die LKJ Niedersachsen den Schwerpunkt „Berufsorientierung“ mit Unterstützung der Niedersächsischen Sparkassen aus Mitteln der Lotterie Sparen+Gewinnen vertiefen können. Am 25. und 26. August wurde das Berufsorientierungskonzept der LKJ nun erstmalig einer breiteren Öffentlichkeit im Rahmen eines Fachtages vorgestellt. Zielgruppe waren sowohl Koordinatoren des FSJ Kultur sowie anderer Freiwilligendienste bundesweit, aber auch die Mitarbeiter der Einsatzstellen des FSJ Kultur in Norddeutschland.
Die Tagung wollte zum einen mit Hilfe der Teilnehmer eine Evaluation, Diskussion sowie eine Prüfung des Konzepts auf Praxistauglichkeit ermöglichen. Zum anderen wollte sie die Teilnehmer in sechs verschiedenen Workshops zum Thema weiterbilden. Angeboten wurden:
- Methoden der wertschätzenden Gesprächsführung
- Selbst- und Fremdeinschätzung in der Seminararbeit
- Kompetenznachweis, Zertifikat oder Zeugnis?! Formen der Anerkennung
- Berufsorientierung in der Einsatzstelle
- Berufsorientierung – Seminarmethoden selbst erleben
- Die richtigen Worte finden! Kompetenzen formulieren, Zertifikate schreiben.
Mit lebendigen und kreativen Methoden schafften es die drei Referenten Vanessa Krüger, Antje Mein und Tom Braun, die unterschiedlichen Teilnehmer auf eine Linie zu bringen und interessante Einblicke in die Seminararbeit der LKJ gewährt, die für die Teilnehmer nicht nur in der Zusammenarbeit mit den Freiwilligen hilfreich sind, sondern auch auf andere Prozesse in der Personalbegleitung übertragbar sind und darüberhinaus helfen können, die eigene Rolle zu klären. In allen Workshops gab es Rüstzeug und praktische Tipps für die eigene Arbeit: „Prima, dass es hier die Möglichkeit gab, konzeptionell weiterzudenken. Das kommt im Alltag so kurz und da ist es ein tolles Angebot, im Gespräch mit anderen, mit vielen spannenden Methoden konfrontiert zu werden. Das ist natürlich ein direkter Gewinn für meine Seminararbeit!“ lobte Ira Bischoff, Koordinatorin im FSJ Kultur der LKJ Thüringen.
Die LKJ Niedersachsen bedankt sich bei all den engagierten Teilnehmern und Referenten für die guten Impulse für die weiterführende Arbeit. 
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+++ Glück als Schulfach – ein Jahr lang!
Nicht ohne Grund zitierte Sybille Linke, Vorstandsvorsitzende der LKJ Niedersachsen, den Kabarettisten und Arzt Eckart von Hirschhausen in ihrer Rede zur Auftaktveranstaltung des neuen Jahrgangs im FSJ Kultur. Hirschhausen nämlich nennt – in Anlehnung an den Psychologen Martin Seligmann - „Genießen können, Sinn erleben und Engagement für sich und andere“ als Zutaten für ein gelingendes Leben.
Und engagiert für sich und andere sind die über hundert Freiwilligen in jedem Fall, die unter dem Motto „Freiwillige vor!“ am 25. August in den Räumen der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Hannover begrüßt wurden.
Neben Sybille Linke sprach auch Thomas Mang, Präsident des Sparkassenverbandes Niedersachsen ein Grußwort; die Niedersächsischen Sparkassen fördern das FSJ Kultur mit 25 Plätzen aus Mitteln der Lotterie Sparen+Gewinnen. „Wenn wir unsere Zivilgesellschaft lebendig, kritisch und kreativ erhalten wollen…dann subventionieren wir mit Programmen wie dem FSJ Kultur nicht, sondern investieren in die Zukunft.“ so Mang. Schließlich seien die Jugendlichen von heute „die Kulturveranstalter, Politiker und Lehrer - also unser Dichter- und Denker-Potential von morgen.“
Auch Staatssekretär Dr. Josef Lange vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur wies wie sein Vorredner auf die Innovationskraft von Jugendlichen und deren Nutzen für die Gesellschaft hin.
Presse und Fernsehen waren ebenso vertreten und verfolgten die Performances der Jugendlichen aus dem vorangegangenen Jahrgang, die unter der Leitung von Theaterpädagogin Vera Briewig entstanden sind: Junge Frauen und Männer, die wie aus einem Kostümfundus gefallen wirkten, präsentierten augenzwinkernd ihre Wünsche an das Leben. Amelie Pape, Freiwillige der Musikschule Hannover und Andreas Langsch von Commedia Futura, steuerten einen gefühlvoll interpretierten Song von Sara Bareilles bei und sogar ein von Amelie selbst geschriebenes Lied, das ihr vergangenes Freiwilligenjahr reflektiert. Außerdem wurden Texte gelesen, die in den LKJ-Bildungsseminaren entstanden sind und poetisch das vergangene Jahr im „Kulturschutzgebiet“ beschrieben.
Und Sybille Linke hat sicherlich recht, wenn sie Hirschhausen zitiert, der „Glück als Schulfach“ fordert. Dazu bemerkte die Vorstandsvorsitzende: „Ich habe das Gefühl, dass es so etwas Ähnliches schon gibt - nämlich das FSJ Kultur, das ja als Bildungsjahr konzipiert ist, in dem Engagement gelebt wird, das soziale Zugehörigkeit ermöglicht und das ganz einfach Spaß macht.“ In diesem Sinne wünschte sie den jungen Leuten, die sich nun ein Jahr lang in Theatern, Museen, Medieneinrichtungen, Musik-, Kunst- und anderen Einrichtungen engagieren werden „Viel Glück“.
Die LKJ Niedersachsen schließt sich an und wünscht ein spannendes und perspektivreiches Jahr! 
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+++ Jugendliche "beschildern Politiker
Freiwillige im FSJ Kultur und FSJ Politik gestalten das Kulturprogramm beim Sommerfest des Ministerpräsidenten
„Ich bin freundlich“ prangt auf dem Anstecker des Staatskanzlei-Mitarbeiters, knapp oberhalb seines offiziellen Namensschildes. Und er ist nicht der Einzige, der sich an diesem Nachmittag durch den Garten des Gästehauses der Landesregierung bewegt und mit wohlgemeinten Zuschreibungen auf kleinen Plastikschildchen versehen ist - sogar am Revers von Ministern stecken an diesem Tag Schilder mit Statements wie „Ich tue gern Menschen einen Gefallen“ oder „Ich mache gern Komplimente“.
Angezettelt wurde diese Aktion von Freiwilligen aus dem FSJ Kultur und dem FSJ Politik, die das Kulturprogramm zum „Sommerfest für ehrenamtlich tätige Jugendliche” beigesteuert haben. Die Jugendlichen im FSJ Kultur gestalten bereits zum vierten Mal diesen Nachmittag, zu dem Ministerpräsident Wulff am 28. Mai traditionell geladen hatte. Erstmalig wirkten hierbei auch die Freiwilligen im FSJ Politik mit.
Die Schildchen gab es als kleines Dankeschön für all die Gäste, die sich bereitwillig einer Fragebogenaktion der Jugendlichen stellten. Hier gab es Fragen zu beantworten wie „Haben Sie Vorbilder?“, „Wollten Sie bereits als Jugendlicher Ihren Beruf ausüben?“ oder „Was wünschen Sie sich?“ – Fragen, die natürlich auch Jugendliche nach ihrem Schulabschluss stark bewegen und die sich auch die Figuren in der kleinen Theaterszene stellten, die unter der Leitung von Theaterpädagogen Kai Fischer entstanden ist. Hier ging es um einen Abiturienten, der angesichts der vielen Möglichkeiten in Sachen Studien- und Berufswahl leicht verwirrt ist und die unterschiedlichen Tipps bekommt – vom Trip nach Neuseeland über die Hinwendung zum christlichen Glauben bis hin zur Selbstfindung durch Yoga. Natürlich entscheidet er sich zu guter Letzt für ein FSJ!
In einem 1½ tägigen Workshop unter der Leitung des Musikers Sören Schrader haben Freiwillige aus dem FSJ Kultur auch ein Musikprogramm entwickelt, das an die Arbeit in verschiedenen Bildungsseminaren im Rahmen des FSJ Kultur anknüpfte. Die Jugendlichen spielten in dieser Formation zum ersten Mal zusammen und gaben Hits wie „Fly me to the moon“ zum Besten, zu denen auch die MitarbeiterInnen der Staatskanzlei schwooften.
Wer sich ehrenamtlich betätigt, der lebe länger, zitierte Wulff augenzwinkernd die Ergebnisse einer Studie. Und gemeinsam mit seiner Sozialministerin lobte er ehrenamtliche Projekte von Jugendlichen – Aygül Özkan (CDU) hob hier unter anderem das FSJ Politik hervor.
Ein Nachmittag, der in angenehmer Atmosphere dazu beigetragen hatte, dass die Kluft zwischen Jugendlichen und Politiken ein wenig überwindbarer gemacht wurde und der den Rahmen für nachhaltige und offene Gespräche bot.  +++ Pluspunkte für engagierte Freiwillige in Hamburg und Niedersachsen:
Wer sich in der Kultur engagiert, der kann mächtig punkten - die LKJ freut sich, dass zwei der Absolventen des FSJ Kultur in Hamburg und Niedersachsen unter den 30 Gewinnern des PlusPunkt Kultur Wettbewerbs von der BKJ sind.
Zum einen Fabian Oehl (19) von der Kreismusikschule Vechta mit seinem Projekt
AAA - Activity Acting Academy, in dem eine Jugendschauspielgruppe von erfahrenen Jugendlichen Schülern einer 9. Klasse Schauspielunterricht gibt. Sie geben ihre Erfahrungen an die Jüngeren weiter, erproben Körper und Stimme und arbeiten auf ein Stück – das Stück Knastkinder - hin.
Zum anderen konnte der 20jährige Anton Matzke vom Hamburger Stadtteilkulturzentrum Brakula mit seinem Projekt Die andere Playstation trumpfen.
Jugendliche einer Haupt- und Realschule in Hamburg-Bramfeld erhalten die Möglichkeit, sich im Rahmen von drei Workshopgruppen mit HipHop-Tanz, Graffiti und Dokumentarfilm auseinanderzusetzen. Im Rahmen des Bramfelder Stadtteilfestes werden die erarbeiteten “Werke” zusammengeführt und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Eine Fachjury hatte diese beiden und 28 andere Projekte ausgewählt.
Gesucht wurden Projektideen oder -konzepte, die für ein Engagement in der Kultur begeistern. Zielgruppe der einzureichenden Projekte sind Kinder, Jugendliche sowie die Generation 60+.
Die Projekte sollten sich an dem konkreten Lebensumfeld der Zielgruppe orientieren und deren Bedürfnisse nach Kultur-, Bildungs- und Engagementmöglichkeiten aufgreifen.
Der Gewinn bestand aus 1000 Euro, außerdem unterstützt die BKJ die Wettbewerbsteilnehmer/innen in Fragen des Projektmanagements, der Öffentlichkeits- sowie der Vernetzungsarbeit.
Wir gratulieren Fabian und Anton und drücken die Daumen für die tollen Projekte!
 +++ Neue Wege im FSJ Kultur – Der erste Arbeitskreis „Kulturarbeit mit Menschen mit Behinderung“ hat getagt
Das FSJ Kultur geht neue Wege. Seit dem 1.1.2008 erhält die LKJ von den Niedersächsischen Sparkassen aus Mitteln der Lotterie "Sparen+Gewinnen" eine besondere Förderung für das FSJ Kultur:
Neben dem Bereich „FSJ Kultur in der Schule“ soll auch die Kulturarbeit mit Menschen mit Behinderung im kulturellen Freiwilligendienst ausgebaut werden.
Damit diese neuen Wege bereitet werden können, hat am 20.2.2009 in den Räumen der LKJ der erste Arbeitskreis zu diesem Thema stattgefunden. Teilnehmer/innen waren Mitarbeiter/innen und Freiwillige der Einrichtungen, die schon jetzt im Querschnitt mit Behinderten theaterpädagogisch oder künstlerisch tätig sind. Die sehr positive Resonanz seitens der Teilnehmer/innen zeigte deutlich: Einrichtungen, die sich in diesem Themenfeld engagieren, wünschen sich dringend einen Austausch von Informationen und Erfahrungen, Anregungen für die eigene Arbeit, sowie ein aktives Netzwerk. Die Gründung des Arbeitskreises wurde ausdrücklich begrüßt und auch gemeinsame Maßnahmen wurden bereits entwickelt:
So sollen künftig die Freiwilligen die Möglichkeit haben, in den jeweils anderen Einrichtungen zu hospitieren.
Für die Bildungstage 2009/2010 der LKJ ist weiterhin ein Angebot für die Freiwilligen in Planung, welches eine Weiterbildung in Richtung „Kunsttherapie“ und „Arbeit mit Menschen mit Behinderung“ beinhaltet. Vor allem der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit soll für das Thema „Menschen mit Behinderung“ entwickelt werden: Auf der Internetseite der LKJ kann zum Sommer des Jahres auf einen Projektpool zugegriffen werden, der Einsatzstellen und Freiwilligen Anregungen für die Projektarbeit in diesem Bereich vermittelt. Weiterhin entsteht ein Newsletter mit beispielhaften Projekten, eine gemeinsame Ausstellung ist ebenso angedacht wie ein Fachtag zum Thema „Kulturarbeit mit Menschen mit Behinderung“. Deutlich wurde, dass das Thema sowohl für Jugendliche, für Kultureinrichtungen und für Einrichtungen, in welchen die Menschen mit Behinderungen betreut werden, vertieft werden sollte. Die Weiterführung des Arbeitskreises wird deshalb dringend gewünscht – die LKJ bleibt diesbezüglich natürlich am Ball!
Einrichtungen des FSJ Kultur, die bisher nicht im Arbeitskreis aktiv sind, sind herzlich eingeladen, sich mit Inhalten und Anregungen, Projektbeispielen und Hospitanzangeboten für Freiwillige „einzuklinken“. Kontakt: i.vygra?yxwaqf?qr
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